Schimmel an der Wand: Warum Überstreichen nicht reicht
Schwarze Punkte in der Zimmerecke, ein muffiger Geruch hinter dem Schrank: Schimmel ist in vielen Wohnungen ein Thema. Die schnelle Lösung – drüberstreichen – hilft nur ein paar Wochen. Warum das so ist und wie eine Sanierung richtig abläuft.
Schimmel ist ein Symptom, nicht die Ursache
Schimmel wächst dort, wo Feuchtigkeit ist – durch Wärmebrücken, falsches Lüften, aufsteigende Feuchte im Sockel oder einen versteckten Wasserschaden. Wer nur überstreicht, lässt die Ursache bestehen. Nach kurzer Zeit kommen die Flecken zurück, oft größer als vorher.
Erst messen, dann sanieren
Am Anfang steht eine Feuchtemessung an Wand und Sockel. So lässt sich unterscheiden, ob Kondensat an kalten Flächen, eindringende oder aufsteigende Feuchte der Auslöser ist. Als staatlich geprüfter Bautechniker bewerte ich den Befund und erstelle auf Wunsch einen Kurzbericht für Vermieter, Hausverwaltung oder Versicherung.
So läuft eine Sanierung ab
Befallene Bereiche werden fachgerecht entfernt, der Untergrund behandelt und – je nach Ursache – mit mineralischen Putzen und diffusionsoffenen Anstrichen wie Silikat- oder Kalkfarbe neu aufgebaut. Diese Materialien regulieren Feuchte und bieten Schimmel kaum Nährboden.
Was Sie selbst tun können
Mehrmals täglich stoßlüften, Räume nicht unter 16 °C auskühlen lassen, Möbel mit einigen Zentimetern Abstand zur Außenwand stellen. Ein einfaches Hygrometer zeigt, ob die Luftfeuchte dauerhaft über 60 % liegt.
Wann Sie handeln sollten
Bei Befall größer als eine Handfläche, bei wiederkehrenden Flecken oder nach einem Wasserschaden gehört die Sanierung in fachkundige Hände. Malerbetrieb Irk in Koblenz – Feuchtemessung, Bewertung und Sanierung aus einer Hand. Anruf oder WhatsApp: 0152 342 07 238.


